Kulturfuchs Tours

Grazer Glockenzauber

Dark & Mystery Tours

Die mystische Macht
der Glocken

Für die Menschen in vergangenen Jahrhunderten waren Glocken weit mehr als nur eiserne Uhren. Sie waren gegossene Gebete, magische Schutzschilde und die Stimme des Himmels auf Erden.

Waffen gegen das Dunkle:

Man glaubte fest daran, dass Dämonen, böse Geister und der Teufel selbst den geweihten Klang einer Glocke nicht ertragen konnten.

Wenn die Dunkelheit hereinbrach, riss das Läuten den Himmel auf und trieb das Böse aus den Gassen der Stadt. Herrinnen über die Elemente:

Bei aufziehenden Unwettern wurde das "Wetterläuten" angestimmt. Der Schall der Glocken sollte die dunklen Gewitterwolken – in denen man Hexen und böse Geister vermutete – zerteilen und Blitzschlag von den Dächern abwenden. Grenzgänger zwischen Leben und Tod:

Das "Zügenglöcklein" begleitete Sterbende auf ihrem letzten Weg, um ihre Seele sicher ins Jenseits zu geleiten und Dämonen fernzuhalten, die in diesem Moment nach ihr greifen wollten. Ordnung im Chaos:

Die Glocke strukturierte das Leben. Sie warnte vor Feuer und Feinden, sie rief zum Gebet, und sie läutete die Nachtruhe ein, nach der sich kein ehrbarer Bürger mehr ungestraft auf den düsteren Straßen herumtreiben durfte.

Der Rundgang:

16.00 Treffpunkt vor der Mariahilferkriche am Mariahilfer Platz.

18.00 Endstation am Glockenspielplatz

Die Hinrichtung von Graf Tattenbach am 1. Dezember 1671 im Grazer Rathaus. Kupferstich von 1672 (KK)

Anmeldung bis 12.00 Uhr am Tag der Führung. Diese ist unbedingt erforderlich.

Bezahlung erfolgt online beim Ticketkauf.

Kindertickets werden vor Ort bar bezahlt.

Die Tour findet erst ab 5 angemeldeten Personen statt, ansonsten muss die Tour noch am Vortag des Termins abgesagt werden.

Treffpunkt: Mariahilferplatz vor der Kirche

Endstation: Am Glockenspielplatz

Dauer: Zwei Stunden, von 16.00 bis 18.00 Uhr

Ticketpreis: € 16,00 und für Kinder bis 10 Jahre um € 6,00

Mi, 27.05. 16.00 – 18.00

 

 

 

KULTURFUCHS TOURS

+ (43) 664 175 2040
OFFICE@KULTURFUCHS.AT

(c ) 2026